Schützen

Senioren-Besten-Kette geht an Fritz Hellwig

v.l.n.r.: Fritz Hellwig, Wilfried Körting, Seniorenleiter Heinz-Hermann Warnke

Den Jahresabschluss feierten die Altenceller Seniorenschützen in diesem Jahr im Dezember in geselliger Runde mit ihren Partnerinnen.

Der Leiter der Seniorengruppe Heinz-Hermann Warnke überreichte den von Dr. Otto Stumpf im Jahre 2001 gestifteten Wanderpokal an den Sieger, Wilfried Körting. Diesen Pokal erhält nicht wie normalerweise üblich der beste Schütze, sondern der Schütze, der auf Platz sieben die höchste Gesamtringzahl erreicht hat.

Groß war anschließend die Freude für den Oberstleutnant und Ehrensportschützenobmann Fritz Hellwig, als ihm die Senioren-Besten-Kette umgehängt wurde, die an das 1998 ver-storbene Ehrenmitglied Gustav Otte erinnert. Er hatte von den fünf abgegebenen Schüssen sitzend aufgelegt auf der 50m-KK-Bahn die höchste Gesamtringzahl erreicht. Beide Preisträger konnten diese Auszeichnung das erste Mal entgegennehmen.           

Motorradsportclub holt sich 2018 den Sieg

v.l.n.r.: Vereinsschießsportleiter und General Heinz-Hermann Warnke, Ingo Lindner (Sportverein) Carsten Witt (Motorradsportclub) und Vorsteher Karsten Knop

Rund 90 Teilnehmer zeigten beim Vergleichsschießen der Altenceller Vereine, wie beliebt diese traditionelle Veranstaltung ist.

In den sechziger Jahren entwickelte sich beim Preisskat die Idee, in Altencelle zur Förderung der Dorfgemeinschaft ein Dorfvergleichsschießen zu organisieren. Jedes Jahr im November lädt die Schützengesellschaft alle ortsansässigen Vereine dazu ein, wobei im Vordergrund nicht nur ein sicheres Auge und eine ruhige Hand stehen, sondern von ebenso großer Bedeutung ist der gesellige Teil, die Begegnungen und die Gespräche unter den Teilnehmern.

Der Vorsteher der Altenceller Schützengesellschaft, Karsten Knop, begrüßte in diesem Jahr wieder acht Mannschaften. Sie kamen von der Feuerwehr, dem Förderverein historisches Altencelle, der Kirchengemeinde, dem Motorradsportclub, dem Ortsrat, dem Sportverein, dem Spielmannszug und der Schützengesellschaft. Geschossen wurde Luftgewehr sitzend aufgelegt im Anschlag. Damit die Chancen im Vergleich zu den „Vollprofis“ für alle in etwa gleich waren, musste jede Mannschaft 10 Schuss auf eine verdeckte Glücksscheibe schießen. In die Wertung kamen pro Mannschaft zusätzlich die acht besten Schützen, die ebenfalls jeweils 10 Schuss abgaben.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich der MSC, die Schützengesellschaft und der Spielmannszug mit jeweils nur einem Ring Unterschied. Am Ende des Abends jubelten die Teilnehmer des Motorradsportclubs (Gesamtringzahl 836). Durch die besseren Treffer auf der Glücksscheibe verwiesen Sie die Schützengesellschaft (Gesamtringzahl 835) auf den zweiten Platz und den Spielmannszug (Gesamtringzahl 834) auf den dritten Platz

Um den vierten und fünften Platz kämpfte der Ortsrat (Gesamtringzahl 820) und die Kirchengemeinde Altencelle (Gesamtringzahl 812), gefolgt von der Feuerwehr (Gesamtringzahl 806), dem Sportverein (Gesamtringzahl 796) und der Fördergemein-schaft historisches Altencelle (Gesamtringzahl 787).

In diesem Jahr nahmen, stellvertretend für die Mannschaften, Carsten Witt die große Wandertafel für den Sieg des Motorradsportclubs und Ingo Lindner die kleinere Tafel für den vorletzten Platz des Sportvereins entgegen.

Die höchste Treffsicherheit an diesem Abend stellten der amtierende Freihandkönig der Altenceller Schützengesellschaft Malte Papsdorf und der Schütze Lutz-Oliver Butzheinen unter Beweis. Sie erzielten jeweils die höchst mögliche Ringzahl 100.

Altencelle gewinnt 2018 den Vergleich

Kürzlich trafen sich die  Schützengesellschaften Altenceller Vorstadt, Altenhagen, Hehlentor und Altencelle zum Vergleichsschießen, bei dem am Ende  der Gastgeber, wie bereits im vergangenen Jahr, die Ergebnisliste  anführte.

Der Vorsteher der Altenceller Schützengesellschaft, Karsten Knop, begrüßte im Schießsportheim die Mannschaften zu dem seit vielen Jahrzehnten stattfindenden Vergleich, zu dem auch das gemütliche Beisammensein und der gedankliche Austausch unter den Schützen gehört.

Nach dem Genuss einer Schlachteplatte gingen die 12 Mannschaften mit je drei Schützen an den Start. Geschossen wurde mit dem KK-Gewehr im DSB Anschlag jeweils zehn Schuss, und zusätzlich gab ein Schütze pro Mannschaft fünf Wertungsschüsse mit der Armbrust ab.

Die Mannschaft drei aus Altencelle mit den Schützen Karsten Knop, Martin Rodemann, und Andreas Otte konnte sich mit einer Gesamtringzahl von 315 an die Spitze des Feldes setzen. Auf Platz zwei folgte mit 301 Ringen die zweite Mannschaft aus Altencelle mit Daniel Lansky, Jens Rogowski und Thomas Hofmann. Die erste Mannschaft aus Altencelle- mit Torsten Bässler, Stefan Steglich und Lutz-Oliver Butzheinen - folgte mit 294 Ringen auf Platz drei.

Die Teilnehmer der drei erstplatzierten Mannschaften konnten jeweils einen Anhänger mit der Jahreszahl 2018 für die entsprechende Erinnerungsnadel in Gold, Silber bzw. in Bronze entgegennehmen. Die besten Schützen der platzierten Mannschaften wurden mit einem entsprechenden Anhänger als bester Einzelschütze ausgezeichnet.

Andreas Otte ist neuer Schweinekönig  2018

v.l.: Lutz-Oliver Butzheinen und Andreas Otte

Die Höhepunkte des Schweinekönigsschießens der Altenceller Schützen-gesellschaft waren das Wurstessen, die große Tombola und die Proklamation des Schweinekönigs.

Der Vorsteher Karsten Knop, begrüßte im Schießsportheim, die Schützen mit Damen, den noch amtierenden Schweinekönig Malte Papsdorf, die diesjährigen Majestäten, die Damenbesten, die Stadtdamenbeste, die Ehrentitelträger und die zahlreichen Gäste.

Karsten Knop bedankte sich bei allen Organisatoren und fleißigen Helfern, die eine Veranstaltung wie diese erst möglich machen. Hervorzuheben sind auch in diesem Jahr wieder die vielen Spender für die große Tombola, die sonst in einem solchen Rahmen nicht möglich wäre. Insbesondere bedankte er sich hier für die großzügige Spende des Hauptpreises bei der Firma Fernseh-Metzger.

Nachdem die Schlachtplatten geleert waren, begann die Preisverteilung für das zwölfwöchige Schweinekönigsschießen auf der KK-Bahn, 50-Meter-Auflage. Um die Spannung ein wenig zu steigern, wurden zunächst in der Damengruppe ein paar Ehrungen vorgenommen und im Anschluss erhielten die Wochenbesten ein kleines Präsent. Den Pokal für den besten Einzel-Teiler holte sich Michael Aschermann.

Andreas Otte der neue Schweinekönig

 

 

 

Die Treffsicherheit des Kassenwartes Andreas Otte reichte in der Vergangenheit bereits für viele Titel, aber den Schweinekönigsorden konnte er in diesem Jahr erstmalig entgegennehmen. Mit einem 53- und 56-Teiler, also einem Gesamtteiler von 109 wurde er zum neuen Schweinekönig gekürt und freute sich über einen großen Schinken.

Die Schützen Michael Aschermann und Lutz-Oliver Butzheinen belegten die Plätze zwei und drei. Anschließend wurden die Ziehungen der Gewinnzahlen für die Tombola vorgenommen. Über den Hauptpreis, ein Fernsehgerät, freute sich das Ehepaar Rösler.                                                                           

                                                                   

Altenceller Schützengruppe ging 2018 auf Zeitreise

Nach einer entspannten Zugreise über Uelzen wurde beim Alten Ritter in Bad Bodenteich Quartier bezogen. Der Name der Unterkunft war für ein Wochenende Programm.

Am Abend der Anreise stärkten sich die Schützen für die kommenden Tage erst einmal ordentlich am Schnitzelbuffet. Am nächsten Morgen führte ein Heimatpfleger die Gruppe nach dem Frühstück durch das Heimatmuseum. Auch die neuere Geschichte kam nicht zu kurz, denn im Grenzmuseum Bad Bodenteich konnten viele Exponate der Grenze, die Deutschland über 40 Jahre teilte, angeschaut werden. Neben Uniformen des Bundes-grenzschutzes und der Grenztruppen der DDR haben Teile des Grenzzaunes oder die Selbstschussanlage SM-70 zum Nachdenken angeregt.

 

Danach ging es in eine mittelalterlich anmutende Festung. Hier fühlte sich die Gruppe in die Zeit ihrer Gründungsmitglieder versetzt. Unter Anleitung des Heimatpflegers konnten die Schützenbrüder mit mittelalterlichen Werkzeugen ihr Geschick unter Beweis stellen. Danach wurden kleine Wettkämpfe ausgetragen, hier sollte z.B. ein Mühlrad zielgenau angeschoben werden. Das Bogenschießen kam den Schützenbrüdern natürlich eher entgegen. Besonderen Spaß machte jedoch der Wettkampf, bei dem ein Gegner mit einem Kartoffelsack vom Balancierbalken gedrängt werden musste. Bevor der Hunger am Abend beim rustikalen Ritteressen gestillt wurde, entspannte sich die Gruppe beim geselligen Kegeln.

Am dritten Tag wurde dann noch einmal das Geschick der Männer beim Axt- und Messerwerfen getestet. Das Armbrustschießen stellte für die geübten Schützen dagegen keine besondere Herausforderung dar. Bevor es wieder mit dem Zug in die Heimat ging, stand noch eine beschauliche Kutschfahrt in die Heide auf dem Programm.   

Dieses gelungene, wirklich sehr schöne Wochenende wurde durch den Wirt Armin Scharsig begleitet und hier gilt ein besonderer Dank der Altenceller Schützengruppe.

Kanonen neu lackiert

Auf Initiative und Unterstützung des Schützenbruders Florian Schröder, - vielen Dank an dieser Stelle - konnten die Kanonen der Schützengesellschaft während des „27. historischen Dorfmarktes“ in Altencelle allen Besuchern in einem neuen Glanz präsentiert werden, denn im Laufe der Jahre „war der Lack ab“ und die Kanonen somit doch etwas unansehnlich geworden.

Ein Kopf-an Kopf-Rennen beim Armbrustschießen

 

Am Samstag nach Pfingsten lockte der 27. „Historische Dorfmarkt“ bei herrlichem Sonnenschein zahl-reiche Besucher nach Altencelle.

 

Die Altenceller Schützenge-sellschaft v. 1477 e.V., eine der ältesten Vereinigungen der Region, ermöglichte den erwachsenen Besuchern das Schießen mit der Armbrust. 

 

Unter allen Teilnehmern wurde eine Scheibe ausgeschossen.

 

Von den fast 150 Teilnehmern, die jeweils 3 Schuss für die Wertung abgaben war es in diesem Jahr unter drei Teilnehmern besonders spannend, sie lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen.    

Martin Papsdorf, Bianca Knoop und Carina Helms hatten jeweils 29 Ring erzielt. Also sollten lt. Ausschreibung bei gleicher Ringzahl die Würfel entscheiden. Aber auch hier erreichten Bianca und Carina jeweils 11 Augen.

Also mussten nun beide zu einem Stechschuss antreten. Hier hatte dann Carina die stärkeren Nerven und nahm am Abend voller Stolz die Erinnerungs-Scheibe  der Schützengesellschaft, überreicht durch den 1. Vorsteher Karsten Knop, entgegen.

 

Zur Freude der kleinen Besucher des Marktes hatten die Schützen in diesem Jahr wieder für das Aufstellen eines historischen Kinder-karussells gesorgt. Auch die Resonanz beim angebotenen Lichtpunktgewehrschießen war sehr groß. Hier standen die Kinder zeitweise Schlange um konzentriert ins Schwarze zu treffen und anschließend mit Süßigkeiten belohnt zu werden.

 

Schießsportheim mit neuem Vordach

Während der Generalversammlung Anfang Februar entstand von einigen Mitgliedern die Idee, den Eingang des Schießsportheimes mit einem Vordach auszustatten.

Da vor längerer Zeit die Räumlichkeiten des Schießstandes zur Nichtraucherzone erklärt worden sind und die Raucher es inzwischen leid waren, bei schlechtem Wetter ungeschützt vor der Tür ihre Zigaretten zu rauchen, sollte nun durch ein Vordach Abhilfe geschaffen werden. So setzten kurzerhand einige Mitglieder in Eigenleistung und mit der großzügigen Unterstützung der ortsansässigen Firma Niebuhr Holzbau GmbH ihre Idee in die Tat um. Nachdem Alexander Niebuhr, dem an dieser Stelle ein besonderer Dank gilt, die Zeichnung des Daches fertiggestellt hatte, erfolgte der Bau und die Montage in einigen Arbeits-einsätzen von insgesamt ca. 90 Stunden.

Major Lothar Schwöbel „regiert“ 2018 die Altenceller Schützen

Das neue Königshaus 2018

Mit großem Applaus und Freudenrufen begrüßte während der Proklamation beim Schützenfest das Publikum das neue Königshaus. Der Hauptkönig wurde mit stehenden Ovationen bejubelt.

Lothar Schwöbel wird als neuer Hauptkönig mit dem Beinamen “der Vertrauenswürdige“ ein Jahr lang das Altenceller Schützenvolk regieren. Voller Freude und Stolz nahm er diese Königswürde an. Überwältigt sagte er: „Ich kann es gar nicht glauben, dass ich das in meinem Alter noch einmal geschafft habe!“

 

In seiner 54-jährigen Mitgliedschaft hat er bereits viele Titel errungen. Erstmalig errang er die Hauptkönigswürde 1965, nach nur einem Jahr Mitgliedschaft in der Gesellschaft. Er scheute es auch nicht Verantwortung zu übernehmen und war von 1980 bis 1988 als Pressewart tätig. Bereits 1986 wurde er in den Vorstand gewählt und war elf Jahre als Schriftführer tätig. Für seine Verdienste wurde er mit der silbernen Vereinsehrennadel und der silbernen Verdienstnadel des Niedersächsischen Sportschützenverbandes ausgezeichnet.

 

Ein lang ersehnter Herzenswunsch erfüllte sich in diesem Jahr der Schützenbruder Reiner Oehlmann. Die Orden für den Dritten und Zweiten Mann auf der Königsscheibe schmücken bereits seine Schützentracht. Für das Jahr 2018 wird er als Vizekönig mit dem Beinamen „der Visionär“ in die Vereinsgeschichte eingehen und dem Hauptkönig zur Seite stehen.

Malte Papsdorf hat das Schießen bereits in der Jugend erlernt und einige Titel errungen, u.a. auch die Jugendkönigswürde. In diesem Jahr hat er sein Können beim Freihandschießen unter Beweis gestellt und den Titel des Freihandkönigs mit dem Beinamen "der Zugführer" errungen.

Die Ersten, Zweiten und Dritten Männer beim Schuss auf die Königsscheibe waren Heinz-Hermann Warnke, Fritz Hellwig und Andreas Otte.

In der Damengruppe hatte Silke Steglich ein sicheres Auge und wurde als Damenbeste gekürt, vor Dagmar Schlichte und Jessika Wieter. Margrit Knoop-Körting hatte beim Freihandschießen die ruhigste Hand und errang den Titel der Damenfreihandbesten.

Auch der Nachwuchs nahm am Kampf um Amt und Würden teil. Seinen Titel vom Vorjahr verteidigte Hannes Knop mit Bravour und wurde erneut Jugendkönig. Über die Proklamation zur Mädchenbesten freute sich Jördis Pagel und zur Schülerbesten Lena-Marie Scheller. Besonders stolz über das gute Ergebnis beim Lichtpunktgewehrschießen war Anneke Otte.

v.l.n.r.: Ingo und Kornelia Boguth, Hartmut Prochnow, Heinz-Hermann Warnke, Helmut Klusmann und Günter Konow

Wer seit Generationen Tradition pflegt hat auch viele treue Mitglieder zu ehren. In diesem Jahr wurde für 15-jährige Mitgliedschaft die Mitgliedsnadel an Armin Bosse sowohl von der Gesellschaft als auch vom Niedersächsischen Sportschützenverband verliehen. Für die 40-jährige Mitgliedschaft wurden Kornelia Boguth, Major Günter Konow, Oberst Hartmut Prochnow und Manfred Wichert von der Gesellschaft und dem Deutschen Sportbund geehrt. Über die Auszeichnung für ihre 50-jährige Mitgliedschaft freuten sich Ingo Boguth, Helmut Klusmann, und General Heinz-Hermann Warnke.

v.l.n.r.: Kassenwart Andreas Otte und stellv.Vorsitzender Martin Rodemann

 

 

In Anerkennung der Verdienste um das Deutsche Schützenwesen, insbesondere im Kreisschützenverband Celle Stadt und Land e.V. wurden den Schützenbrüdern Andreas Otte die Ehrennadel in Bronze und Martin Rodemann die Ehrennadel in Silber seitens des Kreisschützenverbandes verliehen.