Schützen

                  Generalversammlung 2024 in kleinem Kreis

Bilanzen und Personalangelegenheiten bestimmten weite Teile der Jahreshauptversammlung der Altenceller Schützengesellschaft von 1477.  Am Wochenende 3. bis 5. Mai soll auf dem Festplatz am Lückenweg mit der Bevölkerung das Schützenfest 2024 gefeiert werden.

 

Nach Einmarsch der Fahne und Gedenken an die zwei im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder begrüßte der 1. Vorsteher Karsten Knop die rund 60 anwesenden Mitglieder, die amtierenden Majestäten, die Damen- und Mädchenbesten sowie die Ehrenleute. 

 

Karsten Knop bedankte sich bei allen Mitgliedern für ihr Engagement in der Altenceller Schützengesellschaft, die nach 2022 erneut mit einer größeren Anzahl neuer Mitglieder einen weiteren Mitgliederzuwachses verzeichnen kann. Der Aufwärtstrend aus dem Vorjahr wurde bestätigt, aber die Personalnot im Ehrenamt wird nicht wirklich kleiner. Um den Vereinszielen gerecht zu werden, lässt es sich auch weiterhin nicht vermeiden, dass einigen Mitgliedern, die bereits ein Amt ausführen, weitere Aufgaben übertragen werden.

Der ausführliche Bericht des Schatzmeisters Andreas Otte verdeutlichte die gute Geschäftsführung des Vorstands und die solide Verwaltung des Vereinsvermögens der Gesellschaft. Nach dem positiven Bericht der Kassenprüfer wurden Schatzmeister und der Vorstand insgesamt entlastet.

In ihrem Jahresrückblick berichteten die Gruppenleiter aus den einzelnen Sparten und ließen das Schützenjahr 2023 aus ihrer Sicht noch einmal Revue passieren.

Erfreulicherweise konnte der Vorstand die Verhandlungen für das Schützenfest im Mai mit dem Festwirt Ahrend und der Schaustellerfamilie Thiliant erfolgreich abschließen und damit sind die Vorbereitungen für 2024 bereits im vollen Gange. Der zeitliche Ablauf aus dem letzten Jahr wird Anfang Mai im Wesentlichen beibehalten.

 

Im weiteren Verlauf der Versammlung mussten turnusmäßig einige Wahlen durchgeführt werden. Der 1. Vorsteher Karsten Knop, die 2. Schriftführerin Ramona Kraatz und der 2. Schatzmeister Joachim Marwedel wurden durch Wiederwahl in Ihren Vorstandsämtern bestätigt.

In den Sparten wurden die Damenleiterin Ursula Lansky, der Leiter der Mittwochsgruppe Michael Raab und der Leiter der Freitagsgruppe Martin Rodemann durch Wiederwahl bestätigt. Veränderungen gibt es in der Jugendgruppe: hier wird in Zukunft die Leiterin Monika Fett von zwei Stellvertreterinnen, Stefanie Witt und Lena Marie Scheller unterstützt.

Außerdem wurden der Sportschützenobmann und sein Stellvertreter, der Leistungsnadelbeauftragte, der General, der Adjutant und der Pressewart in teils bisher kommissarisch geführte Ämter ohne Gegenkandidaten gewählt, beziehungsweise wiedergewählt. Auch der Ehrenrat wurde ohne Veränderungen wiedergewählt.

Ramon Herms bekommt als Kassenprüfer dieses Jahr Verstärkung durch Martin Aschermann und in die Königskommission wurden Hartmut Prochnow und Lena Marie Scheller gewählt.

 

Wesentliche Veränderungen wird es trotzdem geben: Auf Antrag aus der Jugendgruppe wurde entschieden, dass Jungen und Mädchen schon in diesem Jahr gemeinsam um einen Titel der Jugend (bisher Mädchenbeste und Jugendkönig) kämpfen sollen. Die genaue Ausgestaltung dieses gemeinsamen Wettbewerbs der älteren Jungen und Mädchen unseres Vereins bleibt noch durch den Vorstand festzulegen.

Deutlich mehr Zeit werden Planung und Umsetzung der Modernisierung der Schießanlage in unserem Schießheim benötigen. Es wurde beschlossen den Einbau einer elektronischen Scheibenanlage für die Luftgewehr- und Kleinkalibergewehrstände unseres Schießheims im Jahr 2025 auf den Weg zu bringen.

Die Thekenmannschaft (v.r.n.l.): Esther Otte, Franziska Pidgeon, Jens Rogowski, Thomas Hofmann

                  Traditioneller Jahresausklang: Sylvesterschiessen

Seit etwa dreißig Jahren veranstaltet die Schützengruppe zum Jahresende ein Armbrustschießen und schießt hier einen Vereinsmeister aus. Zeitgleich wird an diesem Abend der Halweg-Pokal mit dem Luftgewehr sitzend aufgelegt ausgeschossen. Dieses letzte Schießen des Kalenderjahres erfreut sich in der Schützengruppe traditionell großer Beliebtheit und es melden sich häufig sehr viele Teilnehmer an.

VM Armbrust: Pro Schütze werden 5 Wertungsschüsse abgegeben; es zählt die höchste Ringzahl. Bei Ringgleichheit erfolgt mit jeweils 2 Schuss ein Stechen.
In diesem Jahr hatte Karsten Knop keinen gleichwertigen Gegner (letztes Jahr: Stechen mit Andreas Otte) und holte sich den Vereinsmeistertitel. Außerdem wurde Peter Eggers für den drittletzten Platz mit dem „Holzmichel" und einer Flasche Ratzeputz ausgezeichnet (spendiert vom letztjährigen Drittletzten).

Halweg-Pokal: Pro Schütze sind 5 Probe und 10 Wertungsschüsse erlaubt. Der Schütze mit dem besten Teiler wird Sieger. Nach der Auswertung sämtlicher Scheiben freute sich der Leiter unsrer Schützen-gruppe, Martin Rodemann, dass er Lutz Butzenheinen für einen 30-Teiler den Halweg-Pokal überreichen konnte.

Der Halweg-Pokal wird nicht nur kurz vor dem Jahresende ausgeschossen, er erinnert auch an „alte Zeiten“ im ehemaligen "Deutschen Haus" in Altencelle, bewirtschaftet von Irmgard und Dieter Halweg. Hier bekamen die Schützen seinerzeit das beliebte Jägerschnitzel auf Brot serviert. In Anlehnung an diese „Tradition“ sorgt Carsten Witt seit einigen Jahren dafür, dass es zum jährlichen Silvesterschießen dieses Essen für die ganze Schützengruppe in unserem Vereinsheim gibt.

Schützen holen sich erneut den Sieg beim Dorfvergleichsschiessen 2023

In den sechziger Jahren entwickelte sich beim Preisskat die Idee, in Altencelle zur Förderung der Dorfgemeinschaft ein Dorfvergleichsschießen zu organisieren. Jedes Jahr im November lädt die Schützengesellschaft alle ortsansässigen Vereine dazu ein, wobei im Vordergrund nicht nur ein sicheres Auge und eine ruhige Hand stehen, sondern auch der gesellige Teil, die Begegnungen und die Gespräche unter den Teilnehmern.

Der 1. Vorsteher der Altenceller Schützengesellschaft, Karsten Knop, begrüßte in diesem Jahr wieder sechs Mannschaften im Schießsportheim. Sie kamen von der Feuerwehr, dem Förderverein historisches Altencelle, dem Motorradsportclub, dem Ortsrat, dem Sportverein und der Schützengesellschaft. Geschossen wurde Luftgewehr sitzend aufgelegt im Anschlag. Damit die Chancen im Vergleich zu den „Vollprofis“ für alle in etwa gleich waren, musste jede Mannschaft 10 Schuss auf eine verdeckte Glücksscheibe schießen. In die Wertung kamen pro Mannschaft zusätzlich die neun besten Schützen, die ebenfalls jeweils 10 Schuss abgaben.

Am Ende des Abends jubelten die Teilnehmer der Altenceller Schützengesellschaft. Nicht nur durch die besten Treffer auf der Glücksscheibe, sondern vor allem durch die hohe Treffsicherheit von allen Schützen, die im Schnitt 2 Ring mehr erzielten, verwiesen sie mit einer Gesamtringzahl von 881 die Feuerwehr auf den zweiten (Gesamtringzahl 865) und den Sportverein (Gesamtringzahl 850) auf den dritten Platz.

Mit einer Ringzahl von 848 kam die Fördergemeinschaft historisches Altencelle auf den vierten Platz, gefolgt von dem Motorradsportclub (Gesamtringzahl 812), der (Gesamtringzahl 984) und dem Ortsrat (Gesamtringzahl 777).

In diesem Jahr nahmen, stellvertretend für die Mannschaften, Martin Rodemann die große Wandertafel für den Sieg der Altenceller Schützengesellschaft und Michael Aschermann die kleinere Tafel für den vorletzten Platz des Motorradsportclub entgegen.

             Altencelle gewinnt das Vergleichschießen der Vereine 2023 

Anfang November trafen sich die Schützengesellschaften Altenceller Vorstadt, Altenhagen, Hehlentor und Altencelle zum Vergleichsschießen, bei dem am Ende der Gastgeber wieder die Ergebnisliste anführte.

Der 1. Vorsteher der Altenceller Schützengesellschaft, Karsten Knop, freute sich die Mannschaften, ohne pandemiebedingte Pause, zu dem seit vielen Jahrzehnten jährlich stattfindenden Vergleich im Altenceller Schießsportheim begrüßen zu dürfen.

Nach dem Genuss einer Schlachte-Platte gingen zwölf Mannschaften mit je drei Schützen an den Start. Geschossen wurde mit dem KK-Gewehr im DSB-Anschlag jeweils zehn Schuss, und zusätzlich gab ein Schütze pro Mannschaft fünf Wertungsschüsse mit der Armbrust ab.

Die Mannschaft eins aus Altencelle mit den Schützen Thorsten Bässler, Stefan Steglich, und Lutz Butzenheinen konnte sich mit einer Gesamtringzahl von 309 an die Spitze des Feldes setzen. Auf Platz zwei folgte knapp dahinter mit 308 Ringen die dritte Mannschaft der Altenceller Vorstadt mit Marvin Dettmer, Maurice Dettmer und Michael Dettmer. Die dritte Mannschaft aus Hehlentor - mit Denis Vorwerk, Thorsten Bruns und Bernhard Gebauer schoss ebenfalls erfolgreich und folgte mit 300 Ringen auf Platz drei.

Die Teilnehmer der drei erstplatzierten Mannschaften konnten jeweils einen Anhänger mit der Jahreszahl 2023 für die entsprechende Erinnerungsnadel in Gold, Silber bzw. in Bronze entgegennehmen. Die besten Schützen der platzierten Mannschaften wurden mit einem entsprechenden Anhänger als bester Einzelschütze ausgezeichnet. Der Abend wurde mit einem gemütlichen Beisammensein und einem regen Austausch unter den Schützen abgerundet.

           Unser 1. Vorsteher Karsten Knop ist Schweinekönig 2023

Die Erstplazierten des Schweineschießens 23, v.l.n.r.: Oliver Behn (2), Karsten Knop (1), Torsten Bäsler (3)

Der Höhepunkt des diesjährigen Schweinepreissschießens der Altenceller Schützengesellschaft war das traditionelle Wurstessen, mit großer Tombola und Proklamation des neuen Schweinekönigs, … und anschließendem Tanz.

Die auch Herbstvergnügen genannte Veranstaltung blickt in diesem Jahr schon auf 80 Jahre Tradition zurück: seit der ersten Nachkriegs-Schützen-Versammlung, am 21. März 1953, werden in Altencelle seit acht Jahrzehnten Schweinekönige (und Fleischpreise) ausgeschossen und köstliche (früher hausgeschlachtete) Wurst zum Herbstvergnügen serviert. Der erste Nachkriegs-Schweinekönig war im Jahr 1953 Walter Klingemann.

So begrüßte auch in diesem Jahr der Vorsteher Karsten Knop zum Herbstvergnügen im Schießsportheim die Schützen mit Damen, den noch amtierenden Schweinekönig Thomas Hofmann, die diesjährigen Majestäten, die Damen- und Jugendbesten, die Ehrentitelträger und zahlreiche Gäste.

Auch in diesem Jahr bedankte sich der Vorsteher Karsten Knop bei allen Organisatoren und fleißigen Helfern, die eine Veranstaltung wie diese, für über einhundert Personen, erst möglich machen. Das Vereinsheim muss komplett ausgeräumt, sauber gemacht, die Tische richtig angeordnet, bestuhlt und eingedeckt werden. - Fleischpreise und eine große Menge an Wurstwaren wollen von Heinz-Herrmann Warnke eingekauft und später unter seiner Leitung aufgeschnitten und auf Wurst-Platten angerichtet werden. … und natürlich muss am Sonntagvormittag alles wieder in Ordnung gebracht und zurückgebaut werden. Sein Aufruf „das Aufräumen morgen früh bitte nicht zu vergessen“ sorgte für eine große Beteiligung am Sonntag früh und so war die Arbeit schnell geschafft. – Er kann zu Recht stolz auf das Zusammengehörigkeitsgefühl unserer Schützengesellschaft sein.

Die Wochenbesten erhielten auch in diesem Jahr wieder ein kleines Präsent und dann wurde der Vorsteher selbst von seinem Stellvertreter Martin Rodemann zum diesjährigen Schweinekönig gekürt. Sein 12,0 Teiler brachte Karsten Knop den Königsorden, den Pokal für den besten Einzelteiler und einen großen Schinken. Die Schützen Oliver Behn und Torsten Bässler belegten mit einem 36,0 Teiler und einem 43,1 Teiler die Plätze zwei und drei.

Die Lose für die Tombola, die wieder von Jens Rogowski und einem Team zusammengestellt worden war, wurden alle rasch verkauft. - Hier gilt der Dank der Schützengesellschaft den vielen Spendern, denn sonst wäre eine Tombola in der Größenordnung nicht möglich. Die vier Hauptpreisträger sind auf dem Foto zu sehen.

Mit einem Ehrentanz für den neuen Schweinekönig und allen anwesenden Majestäten begann eine längere Partynacht.