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Aktuelles

   Alexander Wallheinke holt sich zum zweiten Mal die Siegerscheibe

Am Samstag nach Pfingsten lockte der 28. „Historische Dorfmarkt“ zahlreiche Besucher nach Altencelle. Der Markt wurde pünktlich um zehn Uhr durch die Böllerschüsse der Schützengesellschaft und dem Grußwort des Ortsbürgermeisters Schmidtmann eröffnet.

Die Altenceller Schützengesellschaft v. 1477 e.V., eine der ältesten Vereinigungen der Region, ermöglichte den erwachsenen Besuchern das Schießen mit der Armbrust.  Unter allen Teilnehmern wurde eine Scheibe ausgeschossen.

Von den 161 Teilnehmern, die jeweils 3 Schuss für die Wertung abgaben, gelang es sechs Personen 28 Ring zu erzielen. Also sollten lt. Ausschreibung bei gleicher Ringzahl die Würfel entscheiden. Hier führte der Altenceller Pastor, Hildebrand Proell, über viele Stunden die Liste mit 28 Ring und 14 Augen an. Aber kurz vor Beendigung der Schießveranstaltung erzielte Alexander Wallheinke beim Würfel ein Auge mehr und nahm die Erinnerungs-Scheibe der Schützengesellschaft, überreicht durch den 1. Vorsteher Karsten Knop, entgegen. Wallheinke freut sich nun, an seinem Haus eine zweite Scheibe anbringen zu können, denn er hatte diesen Schießwettbewerb bereits 2015 gewonnen.

Auch die Resonanz beim angebotenen Lichtpunktgewehrschießen war sehr groß. Hier standen die Kinder zeitweise Schlange um konzentriert ins Schwarze zu treffen und anschließend mit Süßigkeiten belohnt zu werden.

           

Kampf um den Wanderpokal

Auf Initiative der ersten Damenleiterin der Altenceller Schützengesellschaft wurde im Jahr 2012 erstmalig ein Vergleichsschießen mit den Damen der Altenceller Vorstadt ins Leben gerufen. In diesem Jahr trafen sich die Schützinnen am 11. Juni im Schießsportheim am Lückenweg und begannen den Abend mit einem gemütlichen Essen. Gut gestärkt wurde dann mit zwei Glücksscheiben der Wanderpokal ausgeschossen. Pro Verein wurden je zwei Mannschaften mit jeweils drei Schützinnen gewertet, die mit dem Luftgewehr 6 Schuss auf die „Juxscheiben“ abgaben. Am Ende der Auswertung hatte die Altenceller Vorstadt mit Abstand „die Nase vorn“ und holte sich den Wanderpokal mit einer Gesamtringzahl von 364 zu 309.

Damengruppe auf Tour

Für die Damengruppe der Altenceller Schützengesellschaft bildet jedes Jahr das „Miezenfrühstück“ den Abschluss des Schützenfestes.

Bei herrlichem Wetter trafen sich die Schützenschwestern zu einer Fahrradtour. Ziel war es, die Damenbesten, Margrit Knoop-Körting, Ursula Lansky und Monika Fett, zu Hause aufzusuchen, um die errungenen Scheiben aufzuhängen. Bevor es jedoch losging, stärkten sich die Damen an einer Kaffeetafel im Schießsportheim, die durch die Damenerste gesponsort wurde.

Auch ein „Boxenstopp“ bei Angela Warnke wurde eingelegt, um einen Platz für die Motivscheibe zu finden. Für die „schwere Aufgabe“, die Scheiben an den jeweiligen Hauswänden anzubringen, gab es vor Ort natürlich auch entsprechende Belohnungen.

Nach der Rückkehr im Schießsportheim, endete dieser schöne Nachmittag mit einem Grill-Abend. Nach dem gemeinsamen Essen wurde auf die Damenbesten, durch die stellvertretende Damenleiterin Petra Hofmann, jeweils eine Laudatio gehalten und anschließend die ausgeschossenen Pokale verliehen. Zum Abschluss erfolgte  noch ein Bericht über die „Verfehlungen einzelner Schützenschwestern während des Schützenfestes“  und entsprechende Strafgelder wurden kassiert.

Siegerscheiben verliehen - Verleichsschießen der Bevölkerung

Die Altenceller Schützengesellschaft v. 1477 führte in ihrem Schießsportheim im Lückenweg während des Königsschießens auch ein Vergleichsschießen für Jedermann durch.

Die Resonanz der Bevölkerung war durchweg sehr positiv und für viele Teilnehmer war der Umgang mit einem Kleinkalibergewehr oder dem Luftgewehr ein völlig neues und sehr spannendes Erlebnis.

Jede der 20 teilnehmenden Mannschaften, die z.B. aus Vereinen, Betrieben oder Nachbarn, auch über die Grenzen von Altencelle hinweg, im Schießsportheim erschienen sind, bestand aus drei Personen. Ein Person wurde ausgewählt, um auf der KK-Bahn 50 m Auflage seine 10 Schuss zu tätigen, die anderen beiden Teilnehmer schossen mit dem Luftgewehr 10 m Auflage, oder alternativ mit dem Lichtpunktgewehr. Insgesamt wurden bei diesem Wettkampf mit den Probeschüssen 780 Schuss konzentriert abgefeuert.

Im Vordergrund dieses Schießens sollte nicht der sportliche Wettkampf stehen, sondern die Möglichkeit ein wenig Freizeit mit Kollegen, Freunden, Nachbarn oder Vereinsmit-gliedern zu verbringen.

Die Proklamation der Gewinnermannschaft erfolgte dann im Rahmen des Schützenfestes. Der 1. Vorsteher der Altenceller Schützengesellschaft, Karsten Knop, verkündete am Freitagabend auf dem Festzelt die Schießergebnisse.

Groß war dann die Freude bei den Bestplatzierten. Der dritte Platz wurde von dem Motorradsportclub MSC aus Altencelle mit einem Gesamtergebnis von 275 Ringen belegt.

Die Teilnehmer Lars Strampe, Sebastian Ringler und Lukas Göhler aus Altenhagen errangen mit 278 Ringen den zweiten Platz.

Die Siegerscheibe mit den eingravierten Namen Christiane Bruns, Henning Bruns und Daniela Pfau wurde an die Mannschaft „Die Ahnungslosen“ mit einem Gesamtergebnis von 279 Ringen überreicht.

Carsten Witt holt sich die Altenceller Königswürde

Die Altenceller Schützen feierten am vergangenen Wochenende ihr Schützenfest. Sie prägten drei Tage in Fröhlichkeit und Harmonie bei herrlichem Sonnenschein das örtliche Geschehen und führten ihre Umzüge durch die Straßen.

Das diesjährige Königshaus wurde von dem ersten Vorsteher Karsten Knop unter großen Applaus proklamiert. Carsten Witt wird als neuer Hauptkönig mit dem Beinamen “der engagierte Hobbykoch“, zusammen mit seinen Mitstreitern Andreas Otte und Stefan Steglich, ein Jahr lang das Altenceller Schützenvolk regieren. Alle Könige haben den sicheren Umgang mit der Waffe bereits in der Jugend vermittelt bekommen und fleißig trainiert, so dass jeder schon in der Jugendgruppe schießsportliche Erfolge verzeichnen konnte.

Carsten Witt hat in seiner 42-jährigen Mitgliedschaft sehr viele Titel errungen. Seinen ersten Königstitel holte er sich 1980 in der Jugend. Mit seiner Treffsicherheit erzielte er viele Königsschüsse und seine Schützentracht schmücken Hauptkönigs-, Vizekönigs- und Freihandkönigskronen. Von 2010 bis 2012 war er sogar dreimal in Folge Mitglied im Königshaus. Trotz all dieser Erfolge freute er sich über den erneuten Titel und sagte: „jetzt zittern mir aber doch die Knie!“

Der Kassenwart und amtierende Schweinekönig Andreas Otte war völlig überrascht über den erneuten Titel, da er doch nach dem Königsschießen noch zu seiner Frau Esther und den Töchtern sagte: „das war in diesem Jahr nichts“! Nun trägt er als Vizekönig den Beinamen „der Familienmensch“.

Als stellvertretender Jugendleiter vermittelt Stefan Steglich fast wöchentlich sein Können den Jugendlichen. Seine Zielsicherheit stellte er beim Königsschießen, in diesem Jahr beim Freihandschießen, unter Beweis und errang den Titel des Freihandkönigs mit dem Beinamen „der Drehfreudige“. Dieser Beiname ist nicht, wie es den Anschein hat, mit dem Tanzen verbunden, sondern sein Beruf als Dreher gab den Ausschlag dafür.

Die Ersten, Zweiten und Dritten Männer beim Schuss auf die Königsscheibe waren Walter Lichtenstein, Michael Raab und Thomas Hofmann.

 

In der Damengruppe hatte Margrit Knoop-Körting ein sicheres Auge und wurde als Damenbeste gekürt, vor Ursula Lansky und Christine Bässler. Monika Fett hatte beim Freihandschießen die ruhigste Hand und errang den Titel der Damen-freihandbesten.

 

 

Auch der Nachwuchs nahm am Kampf um Amt und Würden teil. Voller Freude und Stolz trug am Sonntag Sinan Seeger während des großen Festumzuges die Jugendkönigskette. Über die Proklamation zur Mädchenbesten freute sich Lisa Vieregge und zum Schülerbesten wurde Justin Herms gekürt. Beim Lichtpunktgewehr-schießen verteidigte Anneke Otte den Titel aus dem Vorjahr mit Bravour. 

Wer seit Generationen Tradition pflegt hat auch viele treue Mitglieder zu ehren. In diesem Jahr wurde für 15-jährige Mitglied-schaft die Mitgliedsnadel an Philipp Farkas, Gerhard Petersen, Michael Raab, Peter Scheel und Marcel Wiese sowohl von der Gesellschaft als auch vom Niedersächsischen Sportschützenverband verliehen. Für die  25-jährige Mitgliedschaft wurden Bodo Lange, Thomas Sawadski und Jessica Wieter von der Gesellschaft und dem Deutschen Sportbund geehrt. Über die Auszeichnung für ihre 40-jährige Mitgliedschaft freuten sich Torsten Bässler und Gerd Rinderhagen.

 

 

In Anerkennung der Verdienste um das Schützenwesen, insbesondere in der Altenceller Schützengesellschaft, wurde dem Vorstandsmitglied Ramona Grote die Vereinsehrennadel in Bronze verliehen.