Aktuelles

                              Silvesterschießen der Schützen

v.l.n.r.: General Carsten Witt, Kassenwart Andreas Otte

Seit Mitte der Achtziger-Jahre veranstaltet die Schützengruppe zum Jahresende ein Armbrustschießen. Dieses besondere Schießen wird von der Gruppe sehr gut angenommen und nicht selten melden sich über dreißig Teilnehmer an.

Pro Schütze werden 5 Wertungsschüsse abgegeben. Die Höchste Ringzahl geht in die Wertung. Bei Ringgleichheit erfolgt mit jeweils 2 Schuss ein Stechen. In diesem Jahr kämpften die Vorstandsmitglieder Karsten Knop und Andreas Otte mit den abgegebenen Stechschüssen um den Vereinsmeistertitel. Außerdem wird der 3. Platz mit dem „Dritten Mann Pokal" ausgezeichnet.

Zeitgleich wird an diesem Abend der Halweg-Pokal mit dem Luftgewehr sitzend aufgelegt ausgeschossen. Hier werden 10 Wertungsschüsse getätigt. Der Schütze mit dem besten Einzelteiler wird Sieger. Auch hier musste ein Stechen zwischen Andreas Otte und Torsten Bässler durchgeführt werden.

Nach der Auswertung sämtlicher Schüsse freute sich der Leiter der Schützengruppe, Martin Rodemann, dass er dem Kassenwart Andreas Otte mit 46 Ringen die Vereinsmeisternadel im Armbrustschießen und für einen 13-Teiler den Halweg-Pokal überreichen konnte.

Der General Carsten Witt wurde mit dem „Dritten Mann Pokal“ und einer Flasche Ratzeputz ausgezeichnet. Diesen Pokal darf er ein Jahr in seinem Haus ausstellen und zum nächsten Silvesterschießen muss er sich von diesem mit einer neuen spendierten Flasche Ratzeputz verabschieden.

Der Halweg-Pokal wird nicht nur ausgeschossen, er soll auch an „alte Zeiten“ im ehemaligen Deutschen Haus in Altencelle, bewirtschaftet von Irmgard und Dieter Halweg, erinnern. Hier bekamen die Schützen das seinerzeit beliebte Jägerschnitzel auf Brot serviert. In Anlehnung dieser Erinnerungen sorgt Carsten Witt dafür, dass es zum jährlichen Silvesterschießen dieses Essen für die Schützengruppe gibt.

Weihnachtstafeln ausgeschossen

v.l.n.r.: Tobias Warnke, Roland Rösler, Lutz-Oliver Butzheinen, Heinz-Hermann Warnke

Zur diesjährigen Weihnachtsfeier der Schützen konnte Martin Rodemann, der Leiter der Schützengruppe, 23 Mitglieder begrüßen.

Seit Jahrzehnten werden an diesem Tag auf der KK-Bahn 50m aufgelegt unter allen Teilnehmern die vier Weihnachtstafeln ausgeschossen. Um sich auf der Weihnachts-Ehrenscheibe verewigen zu dürfen, muss der Schütze mit 3 Schuss genau 26 Ring erzielen. Hier stellte Tobias Warnke sein Können unter Beweis und nahm „verschmitzt“ die Ehrenscheibe entgegen. Für den 6. Platz erhielt Roland Rösler den Holzmichel.

Um die Uwe-Sellmann-Holztafel für ein Jahr mit nach Hause nehmen zu dürfen, werden ebenfalls 3 Schuss abgegeben und die höchste Ringzahl gewinnt. Bei Ringgleichheit entscheidet der Beste Teiler. In diesem Jahr hatten einige Schützen eine enorme Treffsicherheit und es mussten mehrere Stechschüsse getätigt werden. Letztendlich hatte Heinz-Hermann Warnke die besseren Nerven und holte sich mit 28 Ringen die Sellmanntafel. Den drittletzten Platz belegte Lutz-Oliver Butzheinen und freute sich über den Nussknacker.

Aber nicht nur die Platzierten freuten sich über ihren Erfolg. Martin Rodemann hatte für den Abend eine Tombola organisiert und so konnte sich jeder Teilnehmer noch ein kleines Geschenk aussuchen.

Den gemütlichen und harmonischen Abend rundete ein rustikales Essen ab. Seit vielen Jahren, eigentlich schon traditionell, kocht der Vereinsschießsportleiter Heinz-Hermann Warnke für die Weihnachtsfeier der Schützen einen köstlichen Grünkohl mit dazugehöriger Bregenwurst.

Weihnachtsfeier der Damengruppe

v.l.n.r.: Dörte Halweg, Ursula Lansky, Sabine Raab, Petra Hofmann

Am Nikolaustag traf sich die Damengruppe im Schießsportheim zu einer Weihnachtsfeier. Eingeladen und liebevoll organisiert hatte diese Feier die Damenleiterin Ursula Lansky.

Der Abend begann mit dem Ausschießen der Pokale, die dann in einem stimmungsvollen, adventlichen Rahmen an Dörte Halweg, Petra Hofmann, Ursula Lansky und Sabine Raab überreicht wurden.

Die Damenleiterin sowie ihre Helfer Lilo Beinlich, Katja Zaton und Nanni Schnabel erhielten als Dank für die geleistete Arbeit einen Blumenstrauß. Nach einem festlichen Abendessen klopfte es dann laut an der Tür und entsprechend dem besonderen Tag erschien der Nikolaus im Schießsportheim. Aus seinem goldenen Buch las er für jede Schützendame einen passenden Spruch vor, dabei erhob er nur selten die Rute. Aus dem mitgebrachten roten Nikolaussack durfte sich im Anschluss jede Schützin ein von der Damenleiterin Ursula Lansky gestiftetes Geschenk aussuchen. Der Abend endete in gemütlicher, besinnlicher Runde.

              Senioren-Besten-Kette geht an Heinz-Hermann Warnke

v.l.n.r.: Karl-Heinz Prüfer, Seniorenleiter Heinz-Hermann Warnke

Am 10.11.2022 trafen sich die Seniorenschützen, um die Senioren-Besten-Kette und Pokale auszuschießen, die dann während der Jahresabschlussfeier Ende November verliehen worden sind.

Der Leiter der Seniorengruppe Heinz-Hermann Warnke überreichte den von Dr. Otto Stumpf im Jahre 2001 gestifteten Wanderpokal an den Sieger, Karl-Heinz Prüfer. Diesen Pokal erhält nicht wie normalerweise üblich der beste Schütze, sondern der Schütze, der auf Platz sieben die höchste Gesamtringzahl erreicht hat.

Die Senioren-Besten-Kette, die an das 1998 verstorbene Ehrenmitglied Gustav Otte erinnert, erhielt in diesem Jahr der Leiter der Seniorengruppe Heinz-Hermann Warnke. Er hatte von den fünf abgegebenen Schüssen sitzend aufgelegt auf der 50m-KK-Bahn die höchste Gesamtringzahl erreicht.

Trotz krankheitsbedingten Ausfällen trafen sich die Altenceller Seniorenschützen in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal mit ihren Partnerinnen in Eicklingen und „läuteten“ in gemütlicher Runde, bei einem köstlichen Essen, die Adventszeit ein.

                         Schützengesellschaft holt sich den Sieg

v.l.n.r.: Ramon Herms, Vorsteher Karsten Knop, Günter Wenzel

Rund 90 Anwesende zeigten beim Dorf-Vergleichsschießen der Altenceller Vereine, wie beliebt diese traditionelle Veranstaltung ist.

In den sechziger Jahren entwickelte sich beim Preisskat die Idee, in Altencelle zur Förderung der Dorfgemeinschaft ein Dorfvergleichsschießen zu organisieren. Jedes Jahr im November lädt die Schützengesellschaft alle ortsansässigen Vereine dazu ein, wobei im Vordergrund nicht nur ein sicheres Auge und eine ruhige Hand stehen, sondern auch der gesellige Teil, die Begegnungen und die Gespräche unter den Teilnehmern.

 

Der Vorsteher der Altenceller Schützengesellschaft, Karsten Knop, begrüßte nach der pandemiebedingten Pause in diesem Jahr wieder acht Mannschaften im Schießsportheim. Sie kamen von der Feuerwehr, dem Förderverein historisches Altencelle, der Kirchengemeinde, dem Motorradsportclub, dem Ortsrat, dem Sportverein, dem Spielmannszug und der Schützengesellschaft. Geschossen wurde Luftgewehr sitzend aufgelegt im Anschlag. Damit die Chancen im Vergleich zu den „Vollprofis“ für alle in etwa gleich waren, musste jede Mannschaft 10 Schuss auf eine verdeckte Glücksscheibe schießen. In die Wertung kamen pro Mannschaft zusätzlich die neun besten Schützen, die ebenfalls jeweils 10 Schuss abgaben.

Am Ende des Abends jubelten die Teilnehmer der Altenceller Schützengesellschaft. Nicht nur durch den besten Treffer auf der Glücksscheibe, sondern vor allem durch die hohe Treff-sicherheit von drei Schützen, die die höchstmögliche Ringzahl von 100 erzielten, verwiesen sie mit einer Gesamtringzahl von 1028 den MSC auf den zweiten (Gesamtringzahl 1017) und die Kirchengemeinde (Gesamtringzahl 1008) auf den dritten Platz.

Mit jeweils einer Ringzahl von 996 teilten sich den vierten Platz die Feuerwehr und der Sportverein, gefolgt von dem Spielmannszug (Gesamtringzahl 986), der Fördergemeinschaft historisches Altencelle (Gesamtringzahl 984) und dem Ortsrat (Gesamtringzahl 982.

In diesem Jahr nahmen, stellvertretend für die Mannschaften, Ramon Herms die große Wandertafel für den Sieg der Altenceller Schützengesellschaft und Günter Wenzel die kleinere Tafel für den vorletzten Platz der Fördergemeinschaft historisches Altencelle entgegen.

Altencelle gewinnt Vergleich

Kürzlich trafen sich die Schützengesellschaften Altenceller Vorstadt, Altenhagen, Hehlentor und Altencelle zum Vergleichsschießen, bei dem am Ende der Gastgeber die Ergebnisliste anführte.

Der Vorsteher der Altenceller Schützengesellschaft, Karsten Knop, freute sich nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause, die Mannschaften zu dem seit vielen Jahrzehnten stattfindenden Vergleich im Altenceller Schießsportheim begrüßen zu dürfen.

Nach dem Genuss einer Schlachte-Platte gingen die elf Mannschaften mit je drei Schützen an den Start. Geschossen wurde mit dem KK-Gewehr im DSB-Anschlag jeweils zehn Schuss, und zusätzlich gab ein Schütze pro Mannschaft fünf Wertungsschüsse mit der Armbrust ab.

Die Mannschaft drei aus Altencelle mit den Schützen Karsten Knop, Andreas Otte, und Martin Rodemann konnte sich mit einer Gesamtringzahl von 320 an die Spitze des Feldes setzen. Auf Platz zwei folgte mit 313 Ringen die erste Mannschaft aus Hehlentor mit Jan Bartels, Till Feder und Philipp Ziemen. Die zweite Mannschaft aus Hehlentor - mit Andreas Bartels, Thorsten Bruns und Martin Koszarek war ebenfalls erfolgreich und folgte mit 304 Ringen auf Platz drei.

Die Teilnehmer der drei erstplatzierten Mannschaften konnten jeweils einen Anhänger mit der Jahreszahl 2022 für die entsprechende Erinnerungsnadel in Gold, Silber bzw. in Bronze entgegennehmen. Die besten Schützen der platzierten Mannschaften wurden mit einem entsprechenden Anhänger als bester Einzelschütze ausgezeichnet. Der Abend wurde mit einem gemütlichen Beisammensein und einem gedanklichen Austausch unter den Schützen abgerundet.

Thomas Hofmann ist neuer Schweinekönig

v.l.n.r.: Walter Lichtenstein, Schweinekönig Thomas Hofmann, Michael Aschermann

Die Höhepunkte des Schweinekönigsschießens der Altenceller Schützengesellschaft waren das Wurstessen, die große Tombola und die Proklamation des Schweinekönigs.

Neben vielen allgemeinen Veranstaltungen im Jahr, findet im Herbst das sogenannte Herbstvergnügen statt. Zu diesem Anlass wird die Schweinekönigin oder der Schweinekönig ausgeschossen. Nach den Sommerferien hat jedes Mitglied ab 16 Jahren die Möglichkeit, sooft wie es möchte mit dem Kleinkalibergewehr, um den Titel des Schweinekönigs oder der Schweinekönigin zu schießen.

Diese schöne Tradition wurde am 21. März 1953, während der ersten Schützen-Nachkriegs-Versammlung, wiederbelebt. Zu diesem Anlass wurde viele Jahrzehnte in Altencelle von den eigenen Vereinsschlachtern, mit Unterstützung einer kleinen Schlachtercrew, köstliche hausgeschlachtete Wurst zum Herbstvergnügen serviert. Der erste Nachkriegs- Schweinekönig wurde im Jahr 1953 Walter Klingemann.

Die Tradition, das jährliche Herbstvergnügen durchzuführen wird auch unter der Leitung des heutigen sechsköpfigen Vorstandes fortgeführt. Nur das Herstellen der hausgemachten Wurst musste in der heutigen Zeit aufgegeben werden.

 

So begrüßte auch in diesem Jahr der Vorsteher Karsten Knop zum Herbstvergnügen im Schießsportheim die Schützen mit Damen, die noch amtierende Schweinekönigin Ursula Lansky, die diesjährigen Majestäten, die Damen- und Jugendbesten, die Stadtdamenbeste, die Ehrentitelträger und die zahlreichen Gäste.

 

Karsten Knop bedankte sich bei allen Organisatoren und fleißigen Helfern, die eine Veranstaltung wie diese erst möglich machen. Stellvertretend für alle erwähnte er insbesondere Heinz-Hermann Warnke, der seit Jahrzenten federführend für den Einkauf der Fleischpreise, der großen Menge an Wurstwaren und das Aufschneiden und Anrichten der vielen Wurst-Platten verantwortlich ist. Er ist noch ein Mitglied, der die Zeit der „Hausschlachtung“ miterlebt hat. Der Vorsteher freute sich, dass im Vorfeld wieder einmal eine hervorragende Arbeit geleistet worden ist, die er nicht als selbstverständlich ansieht und sagte: „Ich bin stolz auf das Zusammengehörigkeitsgefühl unserer Schützengesellschaft!“

 

Die vielen Lose für die Tombola, die von Jens Rogowski und einem Team zusammengestellt worden ist, fanden reißenden Absatz. Hier galt der Dank der Schützengesellschaft den vielen Spendern, denn sonst wäre eine Tombola in der Größenordnung nicht möglich.

 

Nachdem die Schlachtplatten geleert waren, begann die Preisverteilung für das zehnwöchige Schweinekönigsschießen auf der KK-Bahn, 50-Meter-Auflage. Um die Spannung ein wenig zu steigern, erhielten zunächst die Wochenbesten ein kleines Präsent.

Im vergangenen Jahr reichte die Treffsicherheit des neuen Schweinekönigs nur für den 3. Platz aus, aber in diesem Jahr konnte er den Schweinekönigsorden erstmalig entgegen-nehmen. Mit einem 12,5 Teiler wurde Thomas Hofmann zum neuen Schweinekönig gekürt und freute sich über einen großen Schinken. Den Pokal für den besten Einzel-Teiler nahm er ebenfalls entgegen.

Die Schützen Walter Lichtenstein und Michael Aschermann belegten mit einem 25,0 Teiler und einem 32,6 Teiler die Plätze zwei und drei.

Anschließend wurden die Ziehungen der Gewinnzahlen für die Tombola vorgenommen. Über den Hauptpreis, ein Fernsehgerät, freute sich Daniel Schlegel.

Mit einem Ehrentanz für den neuen Schweinekönig und allen anwesenden Majestäten begann eine lange Partynacht.